Skulpturen der Zuversicht und Hoffnung
Basierend auf den mündlichen Beschreibungen plant Kristina Kröger, ausgewählte Gegenstände „nachzubauen“. Die von ihr umgesetzten Skulpturen werden aber keine identischen Nachbildungen sein. Die Materialien, Proportionen, Oberflächen oder Farben werden nicht immer mit den Originalen übereinstimmen. Vielmehr sind es ihre Interpretationen des Gehörten, für die sie eine eigene künstlerische Entsprechung findet. Auf diese Weise verschmelzen die persönlichen Berichte der Buxtehuder:innen mit dem Blick der Künstlerin zu neuen Objekten und Geschichten, die im Idealfall wiederum Hoffnung und Zuversicht vermitteln.
Die Jury überzeugte sowohl der partizipative Ansatz des Projekts als auch die künstlerische Sprache und Herangehensweise von Kristina Kröger. Denn mit dem von ihr vorgeschlagenen Projekt macht sie die Buxtehuder:innen zu aktiven Mitgestalter:innen einer künstlerischen Idee, in deren Mittelpunkt nicht das autonome Kunstwerk steht, sondern vielmehr der gemeinsame Prozess, der Austausch und das Zuhören.
Neben einem Preisgeld in Höhe von 2.000 Euro, erhält die Preisträgerin Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Konzeptidee seitens der Kulturförderung der Hansestadt.
Die Jury:
Die Jury setzte sich beim 2. Buxtehuder KunSTück zusammen aus:
Beate Anspach, Hochschule für bildende Künste Hamburg, Ulrich Rueter, Fotografie- und Kunsthistoriker, Dr. Susanne B. Keller, Kunsthistorikerin des Buxtehude Museums, Birgit Lindemann, Berufsverband Bildender Künstler, Susi Milewski, Vorsitzende des Kulturausschusses, Torsten Lange, Leiter der Fachgruppe Kultur, Tourismus und Marketing.
Mit freundlicher Unterstützung der Sparkasse Harburg-Buxtehude.


