Buxtehude. Mit einer Öffentlichkeitskampagne will die Fachgruppe Jugend und Familie der Hansestadt Buxtehude in den kommenden Wochen verstärkt auf die Notfallrufnummern und Hilfsangebote für Kinder, Jugendliche und Eltern aufmerksam machen.
„Unabhängig von Corona zeigt unsere Erfahrung, dass es in Familien über die Festtage häufiger zu Konflikten kommen kann“, so Jugendamtsleiterin Andrea Lange-Reichardt. Es sei wichtig zu signalisieren, dass Familien in schwierigen Lagen nicht allein sind und Ansprechpartner für ihre individuellen Sorgen finden können.
Unterstützung über den akuten Notfall hinaus
Hilfe gibt es nicht nur in akuten Notfällen: Werdende und “frische“ Eltern finden bei Problemlagen, z.B. Unterstützung von Familienhebammen oder Familiengesundheits- und Kinderkrankenpflegerinnen. Kostenlose Besuche in der Familie können bis zum Ende des 1. Lebensjahres erfolgen, um gemeinsam Fragen und Unsicherheiten rund um das Elternsein und die Versorgung des Babys zu klären.
Ansprechpartner für allgemeine Fragen zur Erziehung und Entwicklung von Kindern und Jugendlichen ist der Allgemeine Soziale Dienst. Hier finden Hilfesuchende Unterstützung zu Erziehungsfragen oder erhalten eine Umgangs- und Sorgerechtsberatung.
Diejenigen, die beruflich im Kontakt mit Kindern stehen, können sich bei Fragen des Kinderschutzes und der Einschätzung von Kindeswohlgefährdung an eine Kinderschutzfachkraft wenden.
Die oben genannten Anlaufstellen und weitere Unterstützungsmöglichkeiten, wie z.B. zur Sucht- oder Schuldnerberatung, finden sich unter https://www.buxtehude.de/leben-in-buxtehude/kinder-jugend-familie/ oder können unter der E-Mail-Adresse: fg51@stadt.buxtehude.de nachgefragt werden.

