Buxtehude. Wer seine Rechte kennt, kann auch für diese eintreten. Das gilt für Erwachsene ebenso wie für Kinder. Vor 30 Jahren, am 5. April 1992, trat in Deutschland die Kinderrechtskonvention der Vereinten Nationen in Kraft. Die Fachgruppe Jugend und Familie der Hansestadt Buxtehude schickt nun einen Kinderrechtekoffer, speziell entwickelt für Grundschüler:innen, auf Reisen.
In ihm befinden sich Materialien zur Vermittlung der Kinderrechte in den Klassenstufen 1 bis 4, die individuell in den Unterricht oder andere Angebote integriert werden können. Ein Bestandteil des Koffers ist ein Kinderrechte-Pass mit dem Slogan „Ich kenne meine Rechte“, den jedes Kind erhält.
„Der Koffer kann kostenlos von Schulen und natürlich auch von der dazugehörigen offenen Ganztagsbetreuung oder der Schulsozialarbeit ausgeliehen und genutzt werden“, erklärt Rebekka Spark, Leiterin des Freizeithauses, die das Konzept zusammen mit weiteren Kolleg:innen aus dem Bereich der Stadtjugendpflege und des präventiven Kinder- und Jugendschutzes entworfen hat.
„Zwar hat sich die Situation von Kindern und Jugendlichen seit Inkrafttreten der Kinderrechtskonvention in Deutschland deutlich verbessert, dennoch ist die Stärkung der Kinderrechte im Hinblick auf aktuelle Herausforderungen wie etwa dem Krieg in der Ukraine oder der Bewältigung der Folgen der Corona – Pandemie wichtiger denn je“, führt Stadtjugendpfleger Gabriel Braun weiter aus.
Der Kinderrechtekoffer kann kostenlos bei der Stadtjugendpflege Buxtehude angefragt und ausgeliehen werden.
Tel.: 04161 555 222; E-Mail: stadtjugendpflege@stadt.buxtehude.de

