Hansestadt Buxtehude

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Wortprotokoll

Frau Biesenbach leitet in den Tagesordnungspunkt ein und übergibt das Wort an Frau Wohlers. Frau Wohlers erinnert eingangs, dass das Projekt „Buxtehude schwimmt!“ anlässlich des Antrages der CDU-Fraktion gestartet ist. Zielsetzung war es, insbesondere den Kindern ein kostenloses Schwimmangebot zu unterbreiten, die aufgrund der Corona-Pandemie nicht an Schwimmkursen teilnehmen konnten. In Rahmen eines runden Tisches, an dem sich Vertreterinnen und Vertreter der Schulen, Sportvereine, Stadtwerke und des Stadtelternrats beteiligt haben, wurden Vorschläge zur Umsetzbarkeit des Projektes entwickelt. Um möglichst schnell die betroffenen Kinder zu erreichen, wurde sich dafür ausgesprochen, ein Aufholprogramm im Rahmen einer zweiwöchigen Projektwoche in den Schulen zu starten. Mit dem Regionalen Landesamt für Schule und Bildung wurden rechtliche Grundlagen zur Zusammenarbeit der Schulen und Vereine im Projekt geklärt. Es wurden entsprechende Kooperationsverträge zur Verfügung gestellt, die zwischen den Schulen und den jeweils unterstützenden Vereinen abgeschlossen wurden.

 

Frau Wohlers berichtet anhand der als Anlage beigefügten Präsentation, dass das Projekt direkt im Anschluss an die Sommerferien vom 03.09. bis 17.09.2021 im Aquarella und im Lehrschwimmbecken durchgeführt wurde. Vorher fand eine gemeinsame Fortbildung der Lehrkräfte statt, um deren Rettungsfähigkeit aufzufrischen.

 

Die Grundschulen Altkloster mit Außenstelle Hedendorf, Am Rotkäppchenweg, Harburger Straße sowie die Realschule Süd, die Integrierte Gesamtschule und das Gymnasium Süd haben an der Projektwoche teilgenommen. Die Vereine SG Buxtehude-Altkloster e.V., Buxtehuder Schwimmclub e.V., VSV Hedendorf-Neukloster e.V. sowie die DLRG Buxtehude haben die Schwimmlehrer bei der Umsetzung unterstützt.

 

Im Rahmen des Projektes konnten 87 Seepferdchen-, 89 Bronze- und 3 Silber-Abzeichen erreicht werden. Die rückgemeldeten Erfahrungen waren durchweg positiv. Der coronabedingte Rückstau konnte so erfolgreich abgebaut werden. Der reguläre Schwimmunterricht kann derzeit erfreulicherweise wieder stattfinden. 

 

Frau Biesenbach bedankt sich bei Frau Wohlers für die Ausführungen und bittet Frau Stockleben von der Grundschule Harburger Straße und Herrn Reinhardt von der Realschule Süd von der Projektwoche zu berichten.

 

Frau Stockleben bedankt sich eingangs für die Ermöglichung des Projektes. Von der Grundschule Harburger Straße haben insgesamt 50 Schülerinnen und Schüler der jetzigen 4. Klassen an dem Projekt teilgenommen. Davon haben 75 % Seepferdchen oder Bronze erreicht. Diejenigen, die kein Abzeichen erreichen konnten, haben zumindest erste Schwimmerfahrungen sammeln können. Das Projekt war somit ein großer Erfolg. Frau Stockleben erläutert, dass es jetzt wichtig ist, dass die Eltern ihrer Verantwortung nachkommen und die erlernten Schwimmkompetenzen der Kinder vertieft werden. Eine Wiederholung des Projektes, z.B. als Intensivkurs kurz vor den Sommerferien für ausgewählte Kinder, wäre aus ihrer Sicht wünschenswert.

 

Herr Reinhard berichtet, dass im weiterführenden Bereich zuerst die Schwimmfähigkeit abgefragt werden musste. Von der Realschule Süd haben insgesamt 90 Schülerinnen und Schüler aus den 6. und 7. Klassen an dem Projekt teilgenommen. Herr Reinhard bedankt sich ebenfalls für diese Möglichkeit. Er teilt jedoch auch mit, dass für die Umsetzung ein hoher organisatorischer Aufwand, insbesondere bedingt durch die Kurzfristigkeit, erforderlich war. Vor dem Hintergrund, dass sich die unzureichende Schwimmfähigkeit aus seiner Sicht auf weitere Jahre erstrecken wird, würde sich die Realschule ebenfalls eine Wiederholung wünschen.

 

Frau Biesenbach bedankt sich für die Rückmeldungen und teilt mit, dass der Wunsch zur Kenntnis genommen wird. Frau Biesenbach und Frau Blaß bedanken sich bei allen, die das Projekt umgesetzt und zum Erfolg geführt haben. Ein besonderer Dank gilt auch den Stadtwerken, die mit dem Parallelbetrieb beider Bäder das Projekt erst möglich gemacht haben. Die gesammelten Erkenntnisse werden jetzt ausgewertet. Anschließend können bei einem nächsten Treffen des runden Tisches gemeinsam Überlegungen zu einer Fortsetzung des Projektes diskutieret werden.

 

Auf Nachfrage von Herrn Dammann teilt Frau Blaß mit, dass sie sich mit etwas mehr zeitlichem Vorlauf auch die Beteiligung von privaten Schwimmschulen vorstellen könnte.

Frau Sturm teilt mit, dass sie aus der Elternschaft ebenfalls positive Rückmeldungen erhalten hat und bedankt sich für die Umsetzung. Mit Verweis auf den Antrag der CDU-Fraktion regt sie die Ausweitung des Projektes auf die Vorschulkinder an. Zudem schlägt sie vor, dass eine Abfrage der Schwimmfähigkeit bei den Eltern über das IServ-Portal der Schulen erfolgen könnte.

 

Herr Freudenthal bedankt sich ebenfalls für die Umsetzung des Projektes. Er erinnert an seine Forderung in der letzten Ausschusssitzung, dass ein Gesamtkonzept zur dauerhaften Umsetzung für alle Altersstufen bis zur Haushaltsplanung erstellt werden soll. Frau Biesenbach erläutert, dass der Fokus auf die Schulkinder gerichtet werden sollte, die coronabedingt keinen Schwimmunterricht hatten. Erwachsene haben jederzeit die Möglichkeit, insbesondere in Hinblick auf die vielfältigen Angebote der Sportvereine, das Schwimmen zu erlernen.

 

Die restlichen Ausschussmitglieder sprechen ebenfalls ihren Dank für das gelungene Projekt aus.

 

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