Buxtehude

Sie befinden sich hier:

Leben in Buxtehude - Kultur - Archäologie

Stadtarchäologie Buxtehude

In Buxtehude begann es 1985 „mit einem Bleistift und einem herbeigeschafften Schreibtisch in einer Ecke im Büro des damaligen Amtsleiters des Hochbau- und Bauordnungsamtes“. Dank des Einsatzes der damaligen Stelleninhaberin und Stadtarchäologin Gisela Heese-Greve entwickelte sich die ursprünglich als vorübergehende Erscheinung gedachte Unternehmung Stadtarchäologie zu einer agilen und selbstständigen Institution. Sie fand zunehmend Anerkennung und es gelang immer wieder, sie solange am Leben zu erhalten, bis schließlich 1993 aus dem Schwebezustand zu einer Landung angesetzt wurde und die Stadtarchäologie mit 1,5 Stellen als Abteilung des Hochbau- und Bauordungsamtes in den Boden der Stadtverwaltung gepflanzt werden konnte.

Die Stadtarchäologie hat seit ihrem Bestehen insgesamt 84 archäologische Maßnahmen (Notgrabungen und Notbergungen) durchgeführt. In den ersten Jahren wurde in Buxtehude die Altstadtsanierung durchgeführt und archäologisch begleitet. Dann rückten die Neubaugebiete ins Rampenlicht, wie das Wohngebiet Kloster Dohren und das Gewerbegebiet Lüneburger Schanze.

Sie ließen wegen ihrer topografischen Lage prähistorische Ansied-lungen vermuten, die im Zuge der Baumaßnahmen durch die Bodendenkmalpflege der Stadt Buxtehude entdeckt und untersucht wurden.


Durch die Arbeit der Bodendenkmalpfleger konnten im Stadtgebiet Buxtehude bislang 670 Bodendenkmale erfasst werden. Bei regelmäßigen Untersuchungen im Rahmen von Baumaßnahmen und bei Geländebegehungen werden sicherlich noch weitere Bodendenkmale lokalisiert werden. Die Kontinuität dieser Arbeit führt dazu, eines Tages ein lückenloses Geschichtsbild für das Gebiet der Stadt Buxtehude nachzeichnen zu können.
Leicht erkennbare Bodendenkmale sind z. B. Großsteingräber, Grabhügel oder Burgwälle. Den größten Teil bilden jedoch oberflächlich nicht mehr sichtbare Reste menschlicher Hinterlassenschaften, wie z. B. Wüstungen, Siedlungen oder Gräberfelder.

Das Niedersächsische Denkmalschutzgesetz verpflichtet archäologische Fundstellen zu dokumentieren, bevor sie z. B. durch Bodeneingriffe zerstört werden. Ungefährdete Denkmale stehen unter Schutz.


Zuständige Ansprechpartnerin/Ansprechpartner

Name: Herr B. Habermann
Telefon: 04161/501-387
Fax: 501-424
Organisations-
einheit:
Fachgruppe Bauordnung u. Denkmalschutz / Denkmalpflege

E-Mail: Link-Symbol fg31@stadt.buxtehude.de

Anschrift

Bezeichnung: Stadthaus
Zimmer: 113
Adresse: Link-Symbol Bahnhofstraße 7 (derzeit über die Poststraße erreichbar)
21614 Buxtehude
Hinweise: Parkmöglichkeiten in der Nähe auf dem Parkplatz Schützenplatz. 

Wir sind zu folgenden Zeiten für Sie zu erreichen

montags u. freitags08.00-10.00 Uhr
donnerstags14.00-18.00 Uhr
im Übrigen nach Vereinbarung

Zeittafel zur Ur- und Frühgeschichte

zur Druckversion Druckversion anzeigen




Statistik...